Lamm, verwundet und beladen

Lamm, verwundet und beladen,
heimgesucht mit schwerem Leid,
Dich traf unser aller Schaden,
unsre Ungerechtigkeit.

In den Tod hast Du Dein Leben
ausgeschüttet ganz und gar;
Deine Seele ward gegeben
für die Schuld auf dem Altar.

Aus den Gluten, aus dem Feuer
Deiner Leiden ging hervor
Wohlgeruch so süß und teuer,
welcher stieg zu Gott empor.

Dir, dem Retter, der nicht scheute
diese Pein, nicht wich zurück,
Dir gehört die Meng zur Beute,
Dir verdankt sie all ihr Glück.

Dich, der einst mit Sünd beladen
an dem Kreuz gelitten hat,
Dich erheben Myriaden
ewig für die größte Tat.

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